Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V.
Vereinigung von Städten, Gemeinden und Schutzvereinen gegen die schädlichen Auswirkungen des Luftverkehrs - gegründet 1967

Fluglärm wird häufig unterschätzt, weil meistens die gesundheitlichen Folgen erst nach vielen Jahren erkennbar werden. Um so wichtiger ist es, rechtzeitig das Mögliche zu tun und alle Beteiligten gut zu informieren - mehr zu Daten und Fakten - hier -

Aktuelles zum Thema Fluglärm

Pressemitteilung der BVF zur Einstufung Regionalflughäfen im Landesentwicklungsplan NRW

Am 7.11.2016 hat der NRW-Landtag eine Anhörung zum Entwurf eines neuen Landesentwicklungsplans (LEP NRW) durchgeführt. Die Flughäfen Weeze und Dortmund kritisieren die im LEP vorgenommene Einstufung als lediglich „regionalbedeutsame“ und nicht „landesbedeutsame“ Flughäfen. Dem widerspricht Helmut Breidenbach, Präsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm.

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Pressemitteilung der BVF zum 5-Jahre-Jubiläum der Nordwest-Landebahn in Frankfurt

Vor 5 Jahren wurde die raumunverträgliche Landebahn Nordwest in Frankfurt feierlich eröffnet. Das vorausgesagte Wachstum ist bei weitem nicht eingetreten, die gesundheitlichen Folgen für die Bevölkerung dagegen wiegen schwer. Die Umweltkapazitäten an deutschen Flughäfen sind unlängst überschritten, ein Umdenken ist gefragt.

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Pressemitteilung der BVF zum Klimaabkommen der Internationalen Luftfahrtorganisation

Am 6.10.2016 hat die Generalversammlung der Internationalen Luftfahrtorganisation ICAO entschieden, dass der Treibhausgas-Ausstoß des internationalen Luftverkehrs ab 2021 auf dem Stand des Vorjahres eingefroren werden soll. Die Airlines müssen künftig Lizenzen für den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) vorweisen, wobei auch Klimaprojekte außerhalb des Luftverkehrs (sog. „Offsets“) finanziert werden können. Die Vereinbarung der UN-Organisation soll zunächst auf freiwilliger Basis umgesetzt werden und erst ab 2027 verpflichtend sein. Die BVF hält dieses Abkommen für unzureichend.

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Hessen veranlasst Messung von Ultrafeinstaub

Hessische Behörden veranlassen Messung von Ultrafeinstaub in der Umgebung des Frankfurter Flughafens. Dazu will das Land Hessen Messgeräte anschaffen, um mehr über das Thema Feinstaub zu erfahren. Eine langjährige Forderungen der Flughafenausbaugegner wird somit erfüllt, die Belastung der Bevölkerung mit Ultrafeinstäuben zu untersuchen. Nicht gelöst ist damit das Problem der fehlenden Grenzwerte und damit der rechtlichen Anforderungen. Bislang ist wenig bekannt über die Wirksamkeit, was Feinstaubpartikel langfristig anrichten können. Insofern ist es zu begrüßen, dass sich das Land Hessen mehr diesem unerforschten Umweltgift widmet.

Dem Ultrafeinstaub auf der Spur (Online-Artikel in der Frankfurter Rundschau) - (externer Link) -

Fluglärmschutzbeauftragte in Hamburg gesetzlich verankert

In Hamburg wurde die Stelle der Fluglärmschutzbeauftragten erstmalig gesetzlich im so genannten Fluglärmschutzbeauftragtengesetz verankert. Mit der gesetzlichen Verankerung wird die Position der Fluglärmschutzbeauftragten maßgeblich gestärkt. Damit hat Hamburg als erstes Bundesland eine gesetzliche Grundlage der Arbeit der Fluglärmschutzbeauftragten geschaffen.

Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt: Fluglärmschutzbeauftragtengesetz - (externer Link) -

Langjähriger Vorsitzender der FLK Frankfurt Richard Müller verstorben

Der Vorstand der Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF) trauert um den langjährigen Vorsitzenden der Frankfurter Fluglärmkommission Richard Müller, der im Alter von 86 Jahren in Offenbach verstorben ist. Richard Müller war ebenso wie der Ehrenpräsident der BVF, Prof. Dr. Kurt Oeser, schon seit Ende der 60ziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts aktiv gegen die Fluglärmbelastungen des Frankfurter Flughafens.

Nachruf Richard Müller - (interner Link) -

RMI Wissenschaftsforum zur Novellierung des Fluglärmschutzgesetzes

Auf einem von unserem Mitgliedsverband Stop-Fluglärm mitorganisiertem Symposium des RMI trugen Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen zum aktuellen Stand der Lärmwirkungsforschung vor.

Einen Presse-Handout und weitere aktuell verfügbaren Unterlagen vom Symposium finden Sie in der Presse-Rubrik.

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Fehlerhafte Planung beim Antrag auf Kapazitätserweiterung am Düsseldorfer Flughafen

Übergabe der Einwendungen

Am 8.7.2016 wurden 40.000 Einwendungen an den stellv. Regierungspräsidenten Roland Schlapka durch Vertreterinnen und Vertreter von Fluglärminitiativen und Bundesvereinigung gegen Fluglärm überreicht. Diese 40.000 Einsprüche gegen die Pläne des Flughafens sind ein deutliches Signal für die fehlende Akzeptanz der Bevölkerung. Die vorgelegte Antragsschrift und die beigefügten Unterlagen ermöglichen die Prüfung der Voraussetzungen des § 8 Luftverkehrsgesetz nicht hinreichend. Die Planfeststellungsbehörde muss den Antrag des Flughafens wegen gravierender Mängel zurückweisen.

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Neue DLR-Studie: Wie sich Fluglärm auf den Schlaf von Kindern auswirkt

In einer neuen Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) soll untersucht werden, wie der kindliche Schlaf durch Fluglärm beeinflusst wird.

  • Wie lange brauchen Kinder, um abends mit Fluglärm einzuschlafen?
  • Wie häufig wachen sie deshalb nachts auf?
  • Wie häufig und wann findet ein Wechsel von ein tieferes in ein leichteres Schlafstadium statt?

Dafür sollen insgesamt 50 Kinder im Umkreis des Flughafens Köln/Bonn an der Studie teilnehmen. Die Untersuchungen werden zu Hause vorgenommen, also nicht unter künstlichen Bedingungen im Schlaflabor. Die Studie wird von Juni bis Oktober in den Jahren 2016 und 2017 durchgeführt, die Ergebnisse sollen nicht vor 2018 vorliegen.

DLR-Mitteilung zur Studie: Wie wirkt sich Fluglärm auf den Schlaf von Kindern aus? - (externer Link) -

Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung wählt neuen Vorstand

Der Vorstand hatte zum 16. April 2016 zur alle zwei Jahre stattfindenden Mitgliederversammlung einberufen. Einstimmig in ihrem Amt wurden Helmut Breidenbach aus Potsdam als Präsident und Dr. Berthold Fuld aus Bad Homburg als Vizepräsident bestätigt. Als neue Vizepräsidenten wurden Helmar Pless und Rainer Teschner-Steinhardt gewählt. Die Mitgliederversammlung dankte dem früheren langjährigen Vizepräsidenten Prof. Dr. Lutz Eiding aus Hanau, der aus dem Vorstand ausschied.

Mitgliederversammlung 2016 Mitgliederversammlung 2016 Mitgliederversammlung 2016

Den Tätigkeitsbericht finden Sie im passwortgeschützten Mitgliederbereich - hier -

Bundesvereinigung lud zu einer weiteren Fortbildungsveranstaltung Fluglärmbekämpfung ein

Am 15. April 2016 lud die Bundesvereinigung gegen Fluglärm zur Fortbildungsveranstaltung Fluglärmbekämpfung ein. Auf einer sehr gut besuchten Veranstaltung beschäftigte man sich mit der Erstellung eines Luftverkehrskonzepts für Deutschland wie auch mit den Ergebnissen der NORAH-Studie. Neben weiteren Themen wurden auch die Subventionen im Luftverkehr – insbesondere für die Regionalflughäfen - angesprochen.

Fortbildungsveranstaltung Fluglärm 2016 Fortbildungsveranstaltung Fluglärm 2016 Fortbildungsveranstaltung Fluglärm 2016

Weitere Informationen, wie die Tagesordnung und die vorgestellten Präsentationen, finden Sie - zum Download hier -

Pressemitteilung der BVF zum zum BDL-Forum Klimaschutz im Luftverkehr

Zur aktuellen Ratifizierung des weltweiten im Dezember 2015 verabschiedeten Weltklimaabkommens wurde auf der Veranstaltung des Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) am 21.04.2016 kaum Neues zum konkreten Klimaschutz vor Ort geboten – auch wenn das Format zunächst Hoffnung machte. Leider wurde auf der Veranstaltung weder das unter Beteiligung der BVF erarbeitete NGO-Luftverkehrskonzept, noch das Luftverkehrskonzept Berlin und Brandenburg des BUND erwähnt oder diskutiert. Eine vertane Gelegenheit!

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Pressemitteilung der BVF zum Tagen gegen Lärm am 27. April 2016

Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm fordert von der Bundesregierung schnelle Erfolge beim Kampf gegen den Fluglärm. Verkehrsminister Dobrindt ist mit seiner Luftverkehrspolitik auf der falschen Spur. Eine vor zwei Wochen vom Bundestag verabschiedete Änderung des Luftverkehrsgesetzes wie auch erste Vorgaben für die Erstellung eines Luftverkehrskonzepts weisen in die entgegengesetzte Richtung. In einem eindimensionalen und eher rückwärts gerichteten Ansatz wird eine Subventionierung des Luftverkehrs mit dem Ziel eines definierten Wachstums verfolgt und eine Aufweichung der Nachtflugverbote angedacht. Ein Kapitel Umwelt und Lärm soll ausgespart werden, was einem Affront gegenüber den Betroffenen gleich käme.

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Studie - Flughafen Berlin mit niedrigen Flughafenentgelten

Im Auftrag der Landtagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen in Brandenburg hat Prof. Thießen von der TU Chemnitz eine Studie zu Flughafenentgelten insbesondere der Berliner Flughäfen erarbeitet. Kernaussage ist, dass die Flughafenentgelte in Berlin ungewöhnlich niedrig sind und dadurch eine Subventionierung erfolgt, eine Steigerung ist geboten.

Studie „Flughafenentgelte - Situation, Probleme, Änderungsvorschläge” - (externer Link) -
Präsentation „Entgeltpolitik von Flughäfen” - (externer Link) -

EU Kommission startet öffentliche Konsultation zur Eindämmung der Auswirkungen der internationalen Luftfahrt auf den Klimawandel

Die EU Kommission hat eine neue öffentliche Konsultation zur Eindämmung der Auswirkungen der internationalen Luftfahrt auf den Klimawandel gestartet. Alle Bürger und Organisation sind aufgerufen, sich an dieser Konsultation zu beteiligen. Alle Informationen sowie der Fragebogen sind bisher nur auf Englisch einzusehen. Die Konsultation endet am 30. Mai 2016. Bis dahin folgen weitere Informationen.

Consultation on market-based measures to reduce the climate change impact from international aviation - (externer Link) -
Fragebogen zur öffentlichen Konsultation (in Englisch) - (externer Link) -

Rechtmäßigkeit der Luftverkehrsteuer höchstrichterlich festgestellt

Der Bundesfinanzhof hat mit Urteil vom 1.12.2015 entschieden, dass die Luftverkehrsteuer mit dem Recht der Europäischen Union vereinbar ist. Zuvor hatten sich bereits das Hessische Finanzgericht und das Bundesverfassungsgericht mit der Rechtskonformität der Luftverkehrsteuer befasst. Lesen Sie dazu auch das Urteil des Bundesfinanzhofs und die dazugehörige Pressemitteilung:

Urteil des BFH zur Luftverkehrsteuer vom 1.12.2015 - (externer Link) -
Pressemitteilung des BFH vom 2.3.2016 zum Urteil zur Luftverkehrsteuer - (externer Link) -

Öffentliche Anhörung im Verkehrsaussschuss des Bundestages zur Änderung des LuftVG

Am 24.2.2016 führt der Verkehrsausschuss des Bundestages eine öffentliche Anhörung zum Entwurf eines 15. Gesetzes zur Änderung des Luftverkehrsgesetzes durch, zu der mehrere Sachverständige eingeladen sind. Den Gesetzesentwurf und die schriftlichen Stellungnahmen aller Sachverständigen können Sie unter folgendem Bundestag-Link abrufen:

Weitere Infos unter dem Bundestag-Link - (externer Link) -

Umweltbericht zur Europäischen Luftfahrt veröffentlicht

Die Europäische Kommission hat am 29.1.2016 den ersten Umweltbericht zur Europäischen Luftfahrt veröffentlicht. Danach werde sich die Zahl der Flüge und die Emissonen bis 2035 verdoppeln. Trotz technischer Verbesserungen, höherer Effizient beim Luftfahrmanagement und der Wirtschaftskrise sagt der Bericht für die Zeit bis 2035 eine Steigerung der Lärmbelastung um 15 Prozent voraus.

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Stellungnahme zur Bundesratinitiative der Länder Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen

Am 27.11.2015 befasste sich der Bundesrat mit dem Gesetzesantrag der Länder Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen für ein Gesetz zum besseren Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm (Bundesratsdrucksache 550/15). Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF), die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fluglärmkommissionen (ADF), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Arbeitskreis „Ärzte gegen Fluglärm” begrüßen diese Bundesratsinitiative.

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Pressemitteilung der BBI zur NORAH-Studie

„Hier sterben mehr Menschen am Lärm als am Verkehr.” Mit diesen Worten kommentierte Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann (Universität Greifswald) als Mitglied des Beirats zur Qualitätssicherung die Erkenntnisse über fluglärmbedingte Krankheitsrisiken. Als gesichert angesehen wird von den Forschern der Zusammenhang zwischen Lärm und vermehrten Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfällen, tödlichen Herzinfarkten sowie Depressionen.

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Bundesrat befasst sich mit 15. Novelle des Luftverkehrsgesetzes

Am 6. November befasst sich der Bundesrat mit den Empfehlungsbeschlüssen der Ausschüsse des Bundesrates zum Entwurf eines Fünfzehnten Gesetzes zur Änderung des Luftverkehrsgesetzes. In einer gemeinsamen Stellung appellieren die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF), die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fluglärmkommissionen (ADF), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Verkehrsclubs Deutschland (VCD) an die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten, dass diese Novelle des Luftverkehrsgesetzes zu einer umfassenden Reform im Interesse der zahlreichen von Fluglärm betroffenen Menschen in Deutschland genutzt werden sollte.

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Pressemitteilung der BVF zur NORAH-Studie

Eine erste Durchsicht der nunmehr vollständig vorliegenden NORAH-Studie (NORAH = Noise-Related Annoyance, Cognition, and Health) bestätigt trotz methodischer Mängel die Ergebnisse der zahlreichen bereits vorliegenden Studien, die einen deutlichen Zusammenhang zwischen Fluglärm und Erkrankungen aufzeigen. Nachdem der erste Teil (Kognitive Entwicklung und Lebensqualität von Kindern) bereits vor einem Jahr vorgelegt wurde, wurden jetzt die übrigen Ergebnisse vorgestellt.

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